Fahrzeuge
Ein Auto waschen, ohne Kratzspuren hinzuzufügen
Fast jede Kratzspur an einem Familienauto stammt von einer Wäsche, nicht von der Straße. Die Reihenfolge zählt mehr als die Ausrüstung.
Von Jean-Benoit Buisson
Die Ausrüstung ist zweitrangig. Es geht um diese Reihenfolge.
1. Zuerst die Räder, mit eigener Bürste
Bremsstaub und Streugut an den Rädern sind das Gröbste am Auto und das Schädlichste, wenn es wandert. Eigene Bürste, eigener Eimer, erledigt vor allem anderen.
2. Das ganze Auto abspülen, von oben nach unten
Ein Flachstrahl aus bequemem Abstand, nie ein Dreckfräser. Der Zweck ist, loses Streugut vor dem Kontakt zu entfernen, nicht zu reinigen.
3. Einschäumen und einwirken lassen
Dichter Schaum, der einige Minuten haftet, weicht auf, was übrig ist. Schaum, der in dreißig Sekunden abrutscht, sieht eindrucksvoll aus und bewirkt nichts.
4. Noch einmal spülen, dann den Lack berühren
Zwei Eimer, ein sauberer Handschuh, gerade Bahnen statt Kreise, und nie ein Handschuh, der heruntergefallen ist. Eine wasserführende Bürste ist an der Karosserie in Ordnung — sofern sie nicht an den Rädern war. In Borsten eingeschlossenes Streugut, über eine Motorhaube gezogen, ist die mit Abstand häufigste Ursache von Kratzspuren.